Humanika Wohn-ABC

Alternative Wohnformen: Die Mieter leben in kleinen Gruppen von 8-12 Personen unter fortlaufender Betreuung zusammen. Unsere Konzeption sieht es vor, die Selbständigkeit und Selbstbestimmtheit der Bewohner zu bewahren und ihnen ein normales Leben unter Berücksichtigung der Erkrankung in gewohnter und vertrauter Umgebung zu ermöglichen. Das Zusammenleben der Mieter fördert die verbesserte Organisation der alltäglichen Aufgaben und kann dazu beitragen den voran scheitenden Krankheitsprozess zu verlangsamen. Im Fokus unserer Wohngemeinschaften stehen die Senioren sowie ihre Angehörigen.

Alzheimer: Die Alzheimer-Erkrankung ist eine häufige Ausprägung von Demenz, welche insbesondere im Alter auftritt. Die Symptome der Erkrankung können sowohl Verhaltensauffälligkeiten sowie ein schneller Abfall der kognitiven Fähigkeiten sein. Vergesslichkeit und Störungen in der Wortfindung gehören dazu. Die Häufigkeit von Alzheimererkrankungen in der heutigen Zeit führte dazu, dass sich die Behandlungs- und Betreuungsmöglichkeiten positiv verändert haben. In der heutigen Gesellschaft ist die Erkrankung kein Tabu-Thema mehr und die Erkrankten nehmen weiter an gesellschaftlichen Aktivitäten teil. Wohngemeinschaften, die sich auf Demenzerkrankte spezialisiert haben, tragen dazu bei das Leben der Betroffenen trotz der Erkrankung optimal zu gestalten und würdevoll leben zu können.

Angehörige: Angehörige sind in der Regel am meisten von der Erkrankung ihrer Liebsten betroffen. Insbesondere ist der psychische Aspekt nicht zu unterschätzen. In unseren Wohngemeinschaften können Ihre Liebsten sorgenfrei und wohlbehütet ihren Lebensalltag genießen und die Angehörigen können selbst entscheiden inwieweit sie daran teilhaben möchten. Der Umgang mit einer solchen Erkrankung ist ein langer Prozess, welcher Zeit und Geduld erfordert. Die Herausforderung besteht darin, auf die veränderten Verhaltensweisen der Betroffenen zu reagieren und damit umzugehen.
Barrierefreiheit: Humanika steht für seniorengerechte Lebensräume. Wohnungen, die sich in höherliegenden Etagen befinden, können problemlos mit einem Fahrstuhl erreicht werden. Unsere Wohnungen sind so ausgestattet, dass auch Menschen mit körperlichen Einschränkungen sie problemlos nutzen können. Insbesondere auch die Tatsache, dass mit Fortschreiten der Erkrankung oftmals auch Defizite in der Motorik zu verzeichnen sind, ist Barrierefreiheit unumgänglich, denn die Bewohner sollten ihren Lebensraum optimal nutzen können und sich wohlfühlen.

Bedürfnisse: Wir fokussieren und auf die individuellen Bedürfnisse unserer Bewohner, indem auf die speziellen Erkrankungen eingegangen wird und die Lebenssituation so ausgestaltet wird, dass eine optimale Betreuung möglich ist. Kleinere Gruppen sind in der Regel besser geeignet. Die Betreuer sind stets drum bemüht auf die Wünsche der Bewohner einzugehen.
Ein wichtiger Aspekt ist, Menschen mit einer demenziellen Erkrankung ein offenes Ohr zu schenken und die Erkrankung ernst zu nehmen. Denn jeder hat das Recht, als Mensch ernst genommen zu werden!

Behinderung: Eine Behinderung kennzeichnet sich dadurch, dass Betroffene in bestimmten Bereichen eingeschränkt sind. Dadurch kann keine uneingeschränkte Teilnahme am Gesellschaftsleben einhergehen. Unser Konzept sieht es vor, Menschen mit Erkrankungen trotz ihrer Einschränkungen eine Integration in das alltägliche Leben zu ermöglichen. Wir bieten ihnen einen Wohnraum und reagieren auf die Erkrankung. Die Tatsache, dass unsere Wohnungen barrierefrei ausgestattet sind, ist ein Aspekt, mit welchem wir auf die Behinderung reagieren. Des Weiteren werden die Erkrankten durch das Pflegepersonal stets therapeutisch betreut.

Betreuer: Unseren Mietern wird die Möglichkeit zur Selbstbestimmung in dem höchst möglichen Ausmaß eröffnet. Daher kann es dazu kommen, dass sich nicht alles optimal umsetzen lässt. In diesen Fällen sind die Betreuer zur Stelle. Die Betreuung in den Humanika- Demenzwohngemeinschaften hat die Begleitung, Mithilfe und oft auch pflegerische Unterstützung in allen Lebenslagen der Mieter inne. Die Bewohner erhalten eine 24-Stunden Betreuung durch qualifiziertes Fachpersonal einer Pflegediensteinrichtung. Dieser Dienst ist 365 Tage im Jahr für die Bewohner zur Stelle. Humanika ist als Vermieter der Wohnräume nicht für die Pflege und auch nicht für die Ausbildung der Pflegekräfte zuständig.

Demenz: Demenzielle Erkrankungen treten in den meisten Fällen mit zunehmendem Alter auf und es treten Symptome wie der Verlust kognitiver Fähigkeiten sowie auch motorische Einschränkungen auf. Hierbei muss zwischen unterschiedlichen Ausprägungen der Erkrankung differenziert werden. Die typischen Merkmale für eine Demenzerkrankung sind Störungen des Kurzzeitgedächtnisses, Schwierigkeiten in der Orientierung sowie eine nachlassende Merkfähigkeit. Darüber hinaus können Sprachstörungen sowie auch Störungen in der Motorik als Anzeichen für eine beginnende Demenzerkrankung auftreten.

Demenzwohngemeinschaften: Demenziell erkrankte Menschen leben in kleinen Wohngruppen mit weiteren Senioren zusammen und werden durch Fachpersonal betreut. Demenzwohngemeinschaften sind nach dem Konzept aufgestellt, den Bewohnern sowie deren Angehörigen den höchsten Grad an Autonomie zu gewähren. Die Tatsache, dass Menschen mit ähnlichen Einschränkungen zusammenleben und gemeinschaftlich ihren Lebensalltag bestreiten wird sich positiv auf den Krankheitsverlauf aus und kann in vielen Fällen eine Verschlechterung des Zustandes entgegenwirken. Somit wird das Wohlbefinden der Senioren gestärkt.

Einzelzimmer: Für Menschen mit demenziellen Erkrankungen ist stets ein vertrautes Umfeld von großer Relevanz. Einzelzimmer in unseren Wohngemeinschaften sind daher optimal und bieten vertraute Rückzugsorte für die Bewohner. Da diese mit eigenen Möbeln individuell eingerichtet werden können, fühlen sich die Bewohner heimisch und erleben den Umzug nicht nicht als Rausreißen aus dem gewohnten Umfeld. Unsere Konzeption legt großen Wert auf die Wahrung der Privatsphäre unserer Bewohner. Zwar teilt man gemeinsame Lebensräume, soll aber seinen individuellen Rückzugsort nicht aufgeben. Einzelzimmer innerhalb der Seniorenwohngemeinschaften sind daher ein wichtiger Teil der Betreuungsphilosophie.

Fahrstuhl: Um unsere Bewohner mit körperlichen Einschränkungen nicht zu benachteiligen und Barrierefreiheit zu ermöglichen, sind die Wohngemeinschaften mit Fahrstühlen ausgestattet. Somit können alle Etagen problemlos erreicht werden. Mit Fokus auf ein sich verschlechterndes Krankheitsbild, welches sich auf die Motorik oder Beweglichkeit der Senioren auswirken könnte, ist Barrierefreiheit ein Aspekt, welcher in jeder Einrichtung gewährleistet werden muss.

Gemeinschaft: Unser Konzept sieht es vor, dass die Senioren in einer Gruppe von 8-12 Bewohnern zusammenleben. Dies impliziert die Förderung gesellschaftlicher Aktivitäten, da die Bewohner gemeinsam ihren Alltag gestalten und umsetzen. Ebenso können Angehörige der Bewohner aufgrund der offenen Wohnsituation gut in das Konzept integriert werden. Das Leben in einer Gemeinschaft trägt positiv dazu bei das Selbstwertgefühl zu steigern, denn die Bewohner fühlen sich gebraucht. In den meisten Fällen wird eine Verbesserung des Umgangs mit der eigenen Erkrankung bewirkt.

Heim: Es gibt eine ambulante und stationäre Betreuung. Im Gegensatz zu der Wohnform, die von Humanika angeboten wird, ist ein Pflegeheim eine stationäre Einrichtung, in der die komplette Versorgung und Pflege komplett integriert sind. Die Wohngemeinschaften von Humanika sind im Gegensatz dazu gewöhnliche Wohnungen und die Mieter sind bei der Organisation ihres Alltags weitestgehend auf sich allein gestellt. Die Bewohner sind nicht an die Dienstleister (z.B. Pflegedienst, Friseur, Fußpflege etc.) gebunden, sondern können diese vielmehr frei wählen. Der Grad der Unabhängigkeit der Bewohner ist demnach höher als in einem Pflegeheim.

Humanika: Humanika ist Anbieter von Wohnraum für Senioren, insbesondere aber auch für jede mit Demenzerkrankungen, Patienten, die einer Intensivpflege bedürfen sowie Beatmungspatienten. Unser Konzept basiert auf wissenschaftlichen Studien und orientiert sich an den Bedürfnissen der jeweiligen Zielgruppe und fördert die gesellschaftliche Teilhabe der Bewohner. Unsere Wohnungen sind optimal auf die der Bewohner ausgerichtet, denn das Konzept von Humanika wurde mit Hilfe von Psychologen, Architekten sowie Wohnungsbaugesellschaften umgesetzt. Wir bieten unseren Bewohnern eine echte und greifbare Alternative zum Leben in einem Pflegeheim.

Kleine Gruppen: Die Unterbringung der Senioren in kleineren Gruppen oder Wohngemeinschaften impliziert eine hohe Qualität der Betreuung, was sich positiv auf die Lebensqualität der Bewohner auswirkt. Die Verbesserung der Lebensqualität der Bewohner ist ein primäres Ziel des Konzepts der Wohngemeinschaften. In kleineren Gruppen fällt es den Bewohnern leichter, Vertrauen aufzubauen. Dies ist ein wichtiger Faktor um ein familiäres und sicheres Umfeld für die Bewohner zu schaffen.

Konzept: Humanika hat ein besonderes Konzept herausgearbeitet, welche Senioren die Verbesserung ihrer Lebensqualität garantiert. Dieses Modell hat sich seit Jahren bewährt. Senioren leben in Gruppen von 8-12 Menschen zusammen. Hierbei hat jeder sein eigenes Zimmer und das Wohnzimmer, die Küche und die Badezimmer werden von allen Bewohnern gemeinsam genutzt. Die eigenen Zimmer können je nach Vorliebe des Bewohners selbst eingerichtet werden und mit persönlichen Gegenständen ausgestattet werden. Die Bewohner erhalten so viel Pflege und Betreuung wie sie tatsächlich benötigen. Das Leben in einer Gemeinschaft steigert das Selbstwertgefühl der Bewohner und fördert die Selbständigkeit bis ins hohe Alter hinaus.

Kosten: Die Lebenskosten in einer Wohngemeinschaft setzen sich aus mehreren Bausteinen zusammen. Hierzu gehört die Miete für die Wohnungen, welche direkt an Humanika als Generalmieter fließt. Rechtlich gesehen sind die Bewohner als Untermieter der Wohngemeinschaften. Daneben fallen Nebenkosten sowie Kosten der Instandhaltung der Wohnung an. Haushaltskosten, Ausstattungskosten, Kosten für Verbrauchsgüter sind ebenso wie die Pflegekosten Bestandteil der Gesamtfinanzierung. Im Vergleich zur Unterbringung in einem Pflegeheim fallen diese Kosten deutlich geringer aus. Bewohner, deren Rente nicht zur Deckung der Kosten ausreicht, können zur Unterstützung der Finanzierung Kranken- und Pflegeleistungen beantragen. Im Fall einer zu geringen Grundsicherung besteht ebenfalls ein Anspruch auf Sozialhilfe.

Miete: Das Mietverhältnis mit der Humanika und den Mietern hängt von der Größe und Lage der Wohnung ab. Die Bewohner sind letztlich Untermieter für einen Wohnungsteil. Als Generalmieter tritt die Humanika auf; die Gesellschaften oder Investoren sind hierbei die Eigentümer der Objekte. Das Mietverhältnis der Humanika und den Eigentümern basiert auf der Bereitstellung besonderer Maßnahmen, wie beispielsweise barrierefreier Zugänglichkeit zur Wohnung. Die Mieter sind dazu verpflichtet, sich an die im Mietvertrag definierten Vertragsbestandteilen zu halten.

Möbel: Um den Bewohnern ein vertrautes Umfeld, in dem sich diese wohlfühlen, zu ermöglichen, sieht es unser Konzept vor, dass jeder ein Einzelzimmer bewohnt und somit einen Ort hat, der eine Rückzugsmöglichkeit darstellt. Dieses Einzelzimmer kann je nach Präferenzen der Bewohner nach ihren Wünschen eingerichtet werden. Insbesondere tragen die privaten Gegenstände dazu bei, sich wohl und geborgen zu fühlen und diese Tatsache erleichtert den Einstieg in eine Wohngemeinschaft für die Senioren. Des Weiteren setzt Humanika darauf, die Selbständigkeit und Selbstbestimmtheit der Bewohner im maximal möglichen Ausmaß zu fördern. Dies beginnt bei der Einrichtung der Zimmer.

Organisation: Die Organisation der Betreuung unserer Bewohner innerhalb einer Wohngemeinschaft ist das A und O und beinhaltet viele wichtige Aspekte, welche zu beachten sind. Dazu gehören unter anderem die Koordination mit Pflegediensten sowie die Einbindung der individuellen Bedürfnisse der Bewohner in den Alltag. Hierbei ist es unentbehrlich, Erfahrungen in der Betreuung zu besitzen und stets offen zu kommunizieren. Humanika hat seit einiger Zeit das Konzept erfolgreich umgesetzt und schafft für Senioren die optimale Alternative zu einem Heimaufenthalt.

Pflege: Das Pflegepersonal in den Wohngemeinschaften ist dafür zuständig die Pflege jener Senioren zu organisieren, die diese benötigen. Je weiter die Erkrankungen fortgeschritten sind, umso höher ist der Pflegebedarf. Humanika arbeitet fest mit Pflegediensten zusammen und diese sind ein integraler Bestandteil des Humanika- Konzeptes. Zwar wird ein Fokus auf die Selbständigkeit der Bewohner und eine Selbstbestimmung der Tagesabläufe gelegt, dennoch steht das Betreuungspersonal für die Fälle, wo Hilfe benötigt wird, als zentraler Ansprechpartner an der Seite der Bewohner zur Verfügung.

Pflegeversicherung: Je weiter die Erkrankung fortgeschritten ist, umso mehr Pflege bedürfen die Erkranken, was im Gegenzug steigende Pflegekosten verursacht. Um dennoch die Pflege zu ermöglichen, erfolgt eine zumindest teilweise Übernahme der Kosten durch die Pflegeversicherung. Je nach Pflegebedürftigkeit bemisst sich die Höhe der Unterstützung durch die Pflegeversicherung. Insbesondere bei Demenzerkrankten kann sich der Krankheitsverlauf rapide verschlechtern. Auch durch das zunehmende Alter haben die Senioren mit körperlichen Einschränkungen zu kämpfen. Das Betreuungspersonal unterstützt die Bewohner bei der Beantragung von Leistungen der Pflegeversicherungen.

Selbstbestimmtheit: Das Konzept der Wohngemeinschaften ist auf der Berücksichtigung der Selbstbestimmtheit der Bewohner ausgerichtet. Um die Lebensqualität der Bewohner zu erhöhen und sie würdevoll leben zu lassen, muss ihnen dennoch Freiraum gewährt werden, Entscheidungen selbst zu treffen. Dies gilt in dem Ausmaß soweit dies die Erkrankung zulässt. Die Tatsache, dass der Alltag der Bewohner nicht wie im Pflegeheim organisiert ist, sondern sich die Bewohner weitestgehend autonom um die Organisation des Alltags kümmern müssen, können die Bewohner auch weitestgehend über ihren Tagesablauf bestimmen. Die Möglichkeit zur Selbstbestimmung fördert das Wohlbefinden der Bewohner, welches sich wiederrum positiv auf den Krankheitsverlauf auswirkt.
Unabhängig von der Schwere des Krankheitszustandes können die Bewohner in unseren Wohngemeinschaften verbleiben.

Starre Abläufe: Demenzerkrankte haben Schwierigkeiten mit starren Abläufen umzugehen. Insbesondere auch die Tatsache, dass das Verhalten von demenziell auffälligen Menschen oft unkontrolliert und nicht vorhersehbar ist, können starre Tagesabläufe schwer umgesetzt werden. Auch soll das Leben der Erkrankten nicht zu monoton ausgestaltet werden, denn trotz der Erkrankung bestehen viele Möglichkeiten, den Tagesablauf individuell und abwechslungsreich zu gestalten. Zu strenge Abläufe könnten sich in Frust des Bewohners auswirken, was nicht förderlich für die Erkrankung ist. Dennoch sollen die Erkrankten, soweit es geht und es die Tagesform des Erkrankten zulässt, in die täglichen Aufgaben eingebunden werden.

Untermieter: Humanika tritt als Generalmieter der Wohngemeinschaften auf. Die Bewohner der Wohngemeinschaften sind somit Untermieter von Humanika. Diese vereinbart mit dem Eigentümer der Immobilien, dass Wohnräume entsprechend der Ansprüche des Humanika-Konzeptes ausgebaut und ausgestattet sind. In der Regel sind die Wohnräume bereits beim Einzug der Bewohner in einem seniorengerechten Zustand. Das Mietverhältnis mit Humanika besteht zwischen Humanika und dem Bewohner oder den Angehörigen.

Würdevoll Leben: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Unser Konzept macht es sich zum Ziel insbesondere die Würde der Menschen zu wahren und den Bewohnern ein würdevolles und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Wie der Alltag der Bewohner letztlich ausgestaltet ist obliegt den Bewohnern selbst. Die Tatsache, dass die Wohngruppen recht klein gehalten werden, macht es den Bewohnern einfacher, Entscheidungen zu treffen und kollektiv durchzusetzen.

Zimmer: Auf die Zimmer innerhalb der Wohngemeinschaften wird ein großer Fokus gelegt. In den meisten Wohnobjekten leben bis zu 12 Mieter. Als gemeinsame Wohnflächen können die große Wohnküche bzw. das Wohnzimmer genutzt werden, wo sich der Alltag weitestgehend abspielt. Des Weiteren gehören diverse Badezimmer und weitere Rückzugsorte zu den gemeinsamen Wohnflächen. Viele Objekte haben zusätzlich Balkone, Terrassen und Gartenanlagen, welche von den Mietern ebenfalls mitbenutzt werden können. Als privaten Rückzugsort hat jeder Bewohner sein eigenes Zimmer, welches mit seinen privaten Einrichtungsgegenständen ausgestattet ist. Dies steigert bei den Mietern das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. Besonders wird bei Menschen mit demenziellen Erkrankungen ein hoher Wert auf vertraute Dinge gelegt.

Zukünftig mehr Demenzerkrankte: Studien zufolge wird die Zahl der Demenzerkrankten bis zum Jahr 2050 voraussichtlich verdoppeln. Während im Jahr 2012 noch 1,4 Mio. Menschen an Demenz erkrankt sind, werden es laut Schätzungen im Jahr 2050 ca. 2,6 Mio. Menschen sein. Weltweit gesehen, sind etwa bis zu 1% aller Menschen im Alter von 60-65 Jahren von Demenz betroffen. Ein Grund für den Anstieg der Zahl der Erkrankten hängt weitestgehend mit der längeren Lebenserwartung zusammen. In der Forschung ist Demenz ein wichtiges Thema und es werden Mittel gegen diese Erkrankung erforscht. Trotzdem ist es unentbehrlich, alternative Pflegemethoden zu implementieren.

Zukunftsorientiertes Wohnen: Durch den Anstieg der Lebenserwartung von Menschen steigt auch die Zahl der Menschen mit einer Demenzerkrankung. Dieser Erkrankung muss mit einer Pflege, die individuell auf die Bedürfnisse eines jeden Erkrankten ausgerichtet ist, entgegengewirkt werden. Um die Erkrankten würdewohl leben zu lassen ist eine individuele Betreuung von zentraler Bedeutung.
Dennoch wird den Bewohnern trotz Erkrankung ein höchstmögliches Maß an Selbstbestimmung ermöglicht. Das Ausmaß der Pflege hängt weitestgehend vom Grad der Erkrankung ab. Hierbei werden die Pflegekonzepte von Humanika individuell an diesen Grad der Erkrankung angepasst. Humanika bietet Menschen mit demenziellen Erkrankungen ein großes Angebot ihren Lebensabend in Würde zu verbringen.

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